Elektrischer Weekendtrip mit MOVE – ein Selbsttest

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5 min
14.05.2020

Elektroautos geben mit immer grösseren Reichweiten und sinkenden Preisen ordentlich Gas. Es gibt aber noch ein hartnäckiges Mythos: Elektroautos hätten zu wenig Reichweite. Zu Unrecht, wie wir in einem Selbsttest festgestellt haben.

Das erwartet Sie in diesem Artikel

Der Kauf eines Elektroautos ist für viele noch wenig attraktiv, weil die Reichweite im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor geringer ist. Die Angst davor, mit leerem Akku und fern von jeder Ladestation stehenzubleiben, hält viele davon ab, auf ein Elektroauto umzusteigen. 

Wir wollten es genauer wissen und sind zum Weekendtrip von Basel nach Stuttgart mit einem BMW i3 (94 Ah, Inverkehrsetzung 2017, Reichweite rund 200 km) aufgebrochen. Mit im Gepäck hatten wir eine Ladekarte von MOVE, die europaweit Zugang zu insgesamt 53 000 öffentlichen Ladestationen bietet. Vorgängig haben wir uns über die Route informiert und die Ladestationen herausgesucht, die wir anfahren wollten. Denn die Reise mit einem Elektroauto muss schon etwas geplant werden.

Kaffeepause und laden

Die erste Ladestation, die wir anfuhren, stand bereits bei der Autobahnraststätte Mahlberg Ost nach etwas über 100 Kilometern. Wir hatten zwei Ladehalte eingeplant, weil es ein kalter Wintertag war, das Auto beheizt werden musste und die gefahrenen Kilometer auf der deutschen Autobahn mit 150 km/h etwas mehr Strom brauchen würden als gewöhnlich. Womöglich hätte ein einziger Stopp in Baden-Baden gereicht, aber wir wollten das Laden mit MOVE an verschiedenen Ladesäuletypen testen und unseren Trip gemütlich angehen. 

Mit dem Verbrenner wären wir vermutlich ohne Pause durchgefahren. So aber parkierten wir den Wagen auf dem dafür vorgesehenen Platz bei der Ladesäule, zückten die MOVE-Karte, hielten sie vor den RFID-Leser, starteten ohne Probleme den Ladevorgang und gingen auf einen ersten Kaffee in die Raststätte. Nach rund zwanzig Minuten war das Fahrzeug wieder zu 80 Prozent geladen, und wir konnten unsere Reise fortsetzen. Der zweite Ladehalt bei Pforzheim verlief genau gleich – laden mit der MOVE-Karte und währenddessen Kaffeepause. Mit dieser Ladung kamen wir dann im Hotel in Stuttgart an, das in der Einstellhalle ebenfalls Lademöglichkeiten anbietet. 

MOVE Ladekarte wird an der Ladestation aufgeladen

Kaffeepause während dem Laden? Kein Problem mit der MOVE-Ladekarte.

Kurzfristig Ladesäulen finden

Auf der Rückreise entschieden wir uns spontan für einen Abstecher nach Metzingen zur Outletcity, wo es ebenfalls genügend Lademöglichkeiten hatte. Dann hielten wir noch einmal bei der Raststätte Neckarburg, und ein weiteres Laden wurde nötig bei Waldshut, weil es sehr stark regnete, was den Stromverbrauch etwas erhöhte. Die MOVE-App führte uns dort in ein etwas abgelegenes Quartier zu einer Garage, wo wir wirklich keine funktionierende Ladesäule vermutet hätten. Aber auch dieser letzte Ladevorgang verlief problemlos, und wir kehrten sicher nach Basel zurück.

Mehr Reichweite für neue Elektroautos

Unser BMW i3 ist in Sachen Technologie und Reichweite bereits ein älteres Modell. Fünf Ladehalte auf einer Strecke von knapp 600 Kilometern scheinen viel. Die Entwicklung von Elektroautos ist natürlich in der Zeit seit der Inverkehrsetzung des Fahrzeugs nicht stillgestanden. So gibt es heute Elektroautos mit Reichweiten von weit über 500 Kilometern. Unsere Reise zeigt aber, dass man auch mit einem Elektroauto mit weniger Reichweite problemlos vorankommt. Wir empfanden die Ladehalte auch nie als störend. Man nimmt alles etwas gelassener – und Pausen fördern ja bekanntermassen die Konzentration beim Fahren. 

Zwei unterschiedliche Abos bei MOVE

Das Laden mit MOVE ist tatsächlich denkbar einfach und bequem, alles hat reibungslos funktioniert. Mit der Ladenetzkarte auf der App lassen sich auch ohne Probleme spontan Routen planen. MOVE hält ihr Versprechen, Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos das Leben massgeblich zu vereinfachen.

MOVE unterscheidet zwei verschiedene Modelle:

  • Ohne Abo: «MOVE light» – Für Elektroautofahrer, die mehrheitlich zu Hause oder am Arbeitsplatz laden. Keine Abogebühr, nur das Laden an den öffentlichen Ladestationen wird verrechnet.
  • Mit Abo: «MOVE comfort» – Das Rundum-sorglos-Paket für Elektroautofahrer, die regelmässig öffentlich laden. Mit Abo und preiswerten Ladetarifen.

Ihre Vorteile mit MOVE

Einfaches Preismodell

Einfache Handhabung

Grosse Anzahl Ladepunkte

Alles im Blick dank App

Kundenportal «my.move»

Einfache Abrechnung

So werden Sie Mitglied bei MOVE

Bestellformular ausfüllen oder Kontakt via Telefon +41 61 415 46 94 bzw. E-Mail an move@primeo-energie.ch. Ihre persönliche MOVE-Karte wird auf dem Postweg zugesandt.

MOVE bietet auch Ladelösungen für das bequeme Laden zu Hause. Lesen Sie dazu den Beitrag Intelligente Ladelösungen für zu Hause

Portrait Daniel Laager

Daniel Laager

Leiter E-Mobilität

«Ohne leistungsfähige Ladeinfrastruktur keine Elektromobilität. Haben Sie Fragen zu konkreten Umsetzungen? Ich bin für Sie da.»

Autor: Sandrina Meyer

Foto: Timo Orubolo

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